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Top 10-Platzierung

"Familienfreundlichste Arbeitgeber Deutschlands"

In einer gemeinsamen Studie der Zeitschrift "freundin" und der Arbeitgeber-Bewerungsplattform "kununu" wurde die Aktion Mensch gemeinsam mit vielen anderen Unternehmen als einer der familienfreundlichsten Arbeitgeber Deutschlands ausgezeichnet.

Das Siegel "Familienfreundlichste Unternehmen 2020" von freundin und kununu Copyright: freundin.de

freundin und kununu hatten ihre Nutzer*innen in Deutschland und Österreich dazu aufgerufen, ihre Arbeitgeber in Sachen Familienfreundlichkeit zu bewerten. Mehr als 2 Millionen Menschen folgten dem Aufruf und bewerteten ihre Arbeitgeber in Famillienfreundlichkeits-Kategorien wie beispielsweise Work-Life-Balance, Vorgesetztenverhalten, Gleichberechtigung und Gehalt/Sozialleistungen. Auch das Angebot von Benefits wie flexiblen Arbeitszeiten, Homeoffice, Kinderbetreuung und betrieblicher Altersvorsorge war Bedingung, um als Arbeitgeber für die Auszeichnung in Betracht zu kommen.

Alle Unternehmen, die mindestens 50 Bewertungen erhielten und einen kununu-Score von mindestens 3,5 haben, wurden in das abschließende Ranking einbezogen: insgesamt traf das auf über 200.000 deutsche und österreichische Unternehmen zu.

Die Bewertung erfolgte anschließend für Deutschland in 30 unterschiedlichen Branchen-Kategorien. In der Kategorie "Öffentliche Verwaltung / Vereine" belegte die Aktion Mensch Platz 10 und darf sich nun über die Auszeichnung "Familienfreundlichste Unternehmen Deutschlands 2020" freuen. Platz 1 in der entsprechenden Kategorie belegte der Verein Kindernothilfe e.V. mit Sitz in Duisburg, gefolgt von der Robert Bosch Stiftung in Stuttgart und dem Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg.

Einen Artikel mit den Top 10-Platzierungen in allen 30 Kategorien sowie den Gewinner*innen aus Österreich hat "freundin" online veröffentlicht.

Zum Artikel bei freundin.de


Preisverleihung 2020

Vier Unternehmen mit „Inklusionspreis“ ausgezeichnet

Am 3. September 2020 wurde von der Bundesagentur für Arbeit, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, der Charta der Vielfalt und dem UnternehmensForum auch in diesem Jahr wieder der „Inklusionspreis für die Wirtschaft“ verliehen. Mit dem Preis werden Unternehmen im gesamten Bundesgebiet gewürdigt, die sich mit ihrem Engagement für ein inklusives und chancengleiches Arbeitsumfeld einsetzen.

Das Logo des Inklusionspreis für die Wirtschaft 2020.

In einer Online-Veranstaltung wurden die diesjährigen Preisträger*innen ausgezeichnet: die Porzellanfabrik Hermsdorf, Shuyao Teekultur, Matthias Hartmann Orthopädie + Sport sowie die Zahntechnik Leipzig.

Als Teil der 11-köpfigen Expert*innen-Jury war auch Christina Marx, Leiterin des Bereichs Aufklärung bei der Aktion Mensch, daran beteiligt, die finalen Preisträger*innen auszuwählen. Schirmherr des Inklusionspreises ist Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales.

„Inklusion sichert den Fachkräftebedarf und stärkt die Motivation der Mitarbeitenden, ganz gleich ob mit oder ohne Behinderungen", so Olaf Guttzeit, Vorstandsvorsitzender des UnternehmensForum und einer der vier Initiierenden des renommierten Preises.

Und auch die Preisträger*innen sind sich einig: „Inklusion lohnt! Das Investment an Zeit und Geduld wird um ein Vielfaches belohnt – ein Gewinn für alle!“

Mehr zum Inklusionspreis für die Wirtschaft 2020

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Kategorien:
Arbeit

Statistiken zur beruflichen Teilhabe

REHADAT-Portal erweitert

Mit frischen Layout und zusätzlichen Inhalten wartet das Internetportal REHADAT-Statistik auf. Statistiken mit Bezug zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung sind nun noch schneller und einfacher zu finden – auch über mobile Endgeräte.

Eine Frau im Rollstuhl und ein Mann sitzen bei einer Besprechung im Büro.

Wie viele Menschen mit einer anerkannten Behinderung leben in Deutschland? Wie hoch sind die Ausgaben für Leistungen zur beruflichen Teilhabe? Wie wird die Ausgleichsabgabe verwendet? Auf Fragen wie diese gibt das Internetportal REHADAT-Statistik Antworten.

Neben allgemeinen Zahlen zu Behinderungen bietet das Portal Links auf Statistiken zu den Themen Bildung, Ausbildung, berufliche Teilhabe, Leistungen der Kostenträger und barrierefreies Leben. Zu jeder Statistik werden ausgewählte Ergebnisse aufgeführt sowie Links zur Quelle und Hinweise zur Methodik angegeben. Zusätzlich gibt es mehr Infografiken, um die Ergebnisse auch optisch schnell zu erfassen.

Die umfangreichen Daten zum Thema Behinderung und Beruf sind barrierefrei und kostenlos zugänglich.

zum Internetportal REHADAT-Statistik


Terminhinweise

Inklusive Bildung und Diversität

In Berlin findet am 2. Dezember eine Diskussion zum Stand der inklusiven Bildung in Deutschland statt. Bei den Deutschen Antidiskriminierungstagen steht am 2. und 3. Dezember das Thema Diversität im Vordergrund.

Ein Kalenderblatt auf dem ein Datum rot eingekreist ist.

Inklusive Bildung in Deutschland

2009 trat die UN-Behindertenrechtskonvention in Kraft. Zehn Jahre später zeigt sich, dass die Bundesrepublik ihrem Ziel, alle Schüler*innen mit und ohne Behinderung gemeinsam zu unterrichten, nur in kleinen Schritten näher kommt. Während einige Bundesländer bei der inklusiven Bildung vorangehen, bleiben andere hinter den Erwartungen zurück.

Am 2. Dezember diskutieren daher der Expertenkreis Inklusive Bildung der Deutschen UNESCO-Kommission, Fachleute und Bildungspraktiker*innen in Berlin, wie die inklusive Bildungslandschaft in Deutschland heute aussieht, welchen Herausforderungen sie begegnen muss und welche Schritte in Zukunft zu gehen sind.

Moderiert wird die Veranstaltung von Christina Marx, Leiterin Aufklärung bei der Aktion Mensch.

Inklusive Bildung in Deutschland

Antidiskriminierungstage

Das Motto „Was divers macht“ steht im Fokus der Antidiskriminierungstage, die am 2. und 3. Dezember in Berlin stattfinden. Vertreter*innen aus deutscher und internationaler Politik und Forschung sowie Akteur*innen aus Unternehmen und Verwaltung, Wirtschaft, Kultur, Medien, Bildung und Zivilgesellschaft kommen zusammen und diskutieren über Zukunftsfragen der Antidiskriminierungsarbeit.

Der Workshop "Inklusion am Arbeitsplatz: Hürden, Herausforderungen, Diskriminierungsrisiken" setzt sich dabei insbesondere mit der Frage auseinander wie Menschen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt diskriminiert werden. Sandra Vukovic, Leiterin Handlungsfelder bei der Aktion Mensch, und Dagmar Greskamp, Expertin Inklusion und Arbeit bei der Aktion Mensch, sprechen mit Arbeitnehmer*innen, Arbeitgeber*innen, Arbeitsvermittler*innen mit und ohne Behinderung über Erfahrungen, Herausforderungen und die Chancen eines inklusiven Arbeitsmarkts.

Deutsche Antidiskriminierungstage


Inklusionsbarometer Arbeit 2019

100 Tage länger arbeitslos

Trotz sinkender Arbeitslosenzahlen bleibt die Kluft zwischen erwerbslosen Menschen mit und ohne Behinderung groß. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle Inklusionslagebarometer Arbeit der Aktion Mensch und des Handelsblatt Research Institute (HRI).

Ein Mann im schwarzen T-Shirt verschließt ein Paket mit Hilfe eines Klebebandrollers.

Obwohl sich die Arbeitsmarktsituation für Menschen mit Behinderung insgesamt verbessert hat, haben Menschen ohne Behinderung die deutlich besseren Chancen auf einen Job. So sind Menschen mit Behinderung im Schnitt 100 Tage länger arbeitslos – durchschnittlich 359 Tage.

Hinzu kommt, dass immer weniger Unternehmen die Pflichtquote zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderung erfüllen. 44.980 von insgesamt 1.146.111 Pflichtarbeitsplätzen für schwerbehinderte Arbeitnehmer*innen wurden stattdessen von Menschen ohne Behinderung besetzt – eine Lücke, die sich in den letzten Jahren stetig vergrößert hat (Vorjahr: 37.182).

Alle aktuellen Ergebnisse der Studie sind hier verfügbar:

zum Inklusionsbarometer Arbeit 2019